
Vattenfall InCharge und der schwedische Connected-Car-Dienstleister WirelessCar wollen das Laden von Elektroautos deutlich vereinfachen. Im Pilotprojekt „Seamless Charging“ entfallen Ladekarten und Apps komplett – die Ladesäule erkennt das Fahrzeug automatisch.
Was steckt dahinter?
Mehr als 700 E-Auto-Fahrer in Schweden, den Niederlanden und Deutschland haben den Dienst im Frühjahr 2026 getestet. Der cloudbasierte Service übernimmt Authentifizierung und Bezahlung automatisch, sowohl an AC- als auch DC-Ladepunkten. Nach einer einmaligen Registrierung startet und stoppt die Ladung von selbst, sobald das Fahrzeug angeschlossen wird.
Aktuell unterstützt der Dienst Fahrzeuge von Volvo und Tesla, die über die notwendige Technik verfügen.
So soll es funktionieren
- Einmalige Anmeldung im „My InCharge“-Konto und Aktivierung des Fahrzeugs unter „My Vehicles“
- Freigabe der Fahrzeugdaten über das Login-Portal des Herstellers
Danach erkennt das System das Fahrzeug automatisch, startet den Ladevorgang und beendet ihn nach Abschluss – über etablierte, sichere Industriestandards für die Datenübertragung.
Wann kommt der Dienst?
Derzeit ist Seamless Charging nur an ausgewählten Pilotstandorten verfügbar. Der flächendeckende Rollout an allen InCharge-Ladepunkten – Vattenfall betreibt europaweit über 40.000 – ist für Herbst/Winter 2026 geplant.
„Die beste Technologie reduziert Komplexität, anstatt sie zu erhöhen“, sagt Mateo Sotomayor, Vice President EV Experience bei WirelessCar.










