Bosch Smart Home wird 10: Neue Funktionen für Heizung und Sicherheit

Frau am Schreibtisch mit Boschdialogfenster im Vordergrund

Bosch Smart Home feiert sein zehnjähriges Bestehen. Zum Jubiläum stellt das Unternehmen neue Funktionen rund um Heizung, Energieeffizienz und Sicherheit vor. Im Mittelpunkt stehen dabei die intelligente Steuerung von Heizsystemen sowie eine neue Personenunterscheidung für Bosch Smart-Home-Kameras.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der Heizungssteuerung. Mit der Funktion „Optimierte Wärmeverteilung“ sollen smarte Heizkörper-Thermostate II [+M] für eine gleichmäßigere Wärmeverteilung sorgen. Dabei wird der hydraulische Abgleich automatisiert. Ziel ist es, eine Über- oder Unterversorgung einzelner Heizkörper zu vermeiden und gleichzeitig den Energieverbrauch zu reduzieren.

Wärmepumpe und Thermostate werden miteinander vernetzt

Mit der Funktion „Bedarfsoptimierte Heizung“ verknüpft Bosch kompatible Wärmepumpen mit smarten Thermostaten und Raumthermostaten. Die Regelung kann dadurch die Vorlauftemperatur stärker am tatsächlichen Wärmebedarf der Räume ausrichten.

Voraussetzung ist eine kompatible Wärmepumpe von Bosch oder Buderus. Unterstützt werden unter anderem Anlagen mit Bosch Connect Key K40 beziehungsweise Buderus MX400.

Über die Smart-Home-App lassen sich zudem Zeitprogramme und Automationen konfigurieren. Auch Heizungsanlagen mit mehreren Heizkreisen können zentral gesteuert werden. Bei geeigneten Bosch- und Buderus-Wärmepumpen ist außerdem eine aktive Kühlung über die Fußbodenheizung möglich.

Für die beiden neuen Heizungsfunktionen fällt innerhalb des bestehenden Home+-Pakets kein zusätzlicher Aufpreis an. Das Paket kostet weiterhin 4,99 Euro pro Monat.

Eine spezielle Variante des Heizkörper-Thermostats II [+M] PRO soll ab September 2026 ausschließlich über Installateure erhältlich sein. Die Kosten für Hardware und Installation können laut Bosch im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude förderfähig sein.

Neue Kamera-Funktion erkennt bekannte und unbekannte Personen

Auch beim Thema Sicherheit erweitert Bosch sein Smart-Home-Angebot. Mit „Eyes+“ führt das Unternehmen eine Funktion zur intelligenten Personenunterscheidung für seine Innen- und Außenkameras ein.

Das System soll zwischen bekannten und unbekannten Personen unterscheiden können. Dadurch sollen sich unnötige Benachrichtigungen reduzieren lassen. Beim Anlernen wird aus mehreren Aufnahmen eine verschlüsselte digitale Merkmalsbeschreibung erstellt.

Die Funktion kann beispielsweise melden, wenn eine unbekannte Person erkannt wird. Gleichzeitig lässt sich darüber feststellen, wenn eine bekannte Person nach Hause kommt.

Eyes+ soll ab November 2026 verfügbar sein und 2,99 Euro pro Monat kosten.

Bosch Smart Home entwickelt sich weiter

Mit den neuen Funktionen will Bosch sein Smart-Home-System stärker miteinander vernetzen. Heizung, Energieverbrauch, Komfort und Sicherheit sollen dabei zunehmend zusammenspielen.

Vor allem die Kombination aus smarten Thermostaten und Wärmepumpe dürfte für Haushalte interessant sein, die ihre Heizungsanlage automatisieren und gleichzeitig möglichst effizient betreiben möchten.

Bosch stellt die neuen Funktionen im Rahmen der IFA 2026 vor.

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  • optimum_heat_distribution_en: © Robert Bosch GmbH