Prognosen für Smart-Home-Sicherheit 2026 vorgestellt

VisorTech Türschlossantrieb TSZ-90

Der Smart-Home-Sicherheitsmarkt wächst in Europa weiter deutlich. Laut neuen Prognosen von Yale soll der Markt für smarte Schlösser bis 2029 ein Volumen von rund 2,1 Milliarden US-Dollar erreichen.

Für vernetzte Sicherheitssysteme insgesamt wird ein Wachstum auf 7,47 Milliarden US-Dollar erwartet. Vor diesem Hintergrund präsentiert das Unternehmen drei Trends, die die Branche im Jahr 2026 prägen sollen.

Nahtlose Integration und einfachere Bedienung

Verbraucher erwarten zunehmend Lösungen, die verschiedene Bereiche des vernetzten Haushalts verbinden – von Sicherheit über Beleuchtung bis hin zu Heizung und Energiemanagement. Systeme sollen sich laut Yale nicht nur nahtlos in bestehende Smart-Home-Ökosysteme einfügen, sondern zugleich intuitiv bedienbar sein.

Dazu gehören Echtzeit-Benachrichtigungen, Fernzugriffe und eine breite Interoperabilität mit Geräten wie Sprachassistenten, Kameras oder einem intelligenten Thermostat. Auch DIY-Installationen und Abo-Modelle gewinnen demnach weiter an Bedeutung. Fortschritte in der Sprachsteuerung führen zudem zu natürlicheren Interaktionen zwischen Nutzern und Smart-Home-Systemen.

Personalisierte Sicherheitsfunktionen durch KI und IoT

Yale sieht einen deutlichen Trend zu stärker personalisierten Smart-Home-Erlebnissen. Techniken wie KI-gestützte Analysen, Gesichtserkennung und IoT-Vernetzung sollen künftig eine präzisere Überwachung und vorausschauende Gefahrenanalyse ermöglichen.

Smart-Home-Systeme lernen dabei Tagesabläufe, erkennen bekannte Personen oder reagieren automatisch auf Wetterbedingungen und Kalenderereignisse. Neben sicherheitsrelevanten Funktionen rücken auch Bereiche wie Energiemanagement und Komfort stärker in den Fokus, etwa durch automatisierte Beleuchtung oder lernfähige Heizsysteme.

Ausweitung der Einsatzbereiche

Mit steigender Urbanisierung wächst laut Yale auch der Bedarf an skalierbaren Sicherheitslösungen für Wohn- und Gewerbeflächen. Bis 2029 werde mehr als die Hälfte aller europäischen Haushalte in smarte Sicherheitsgeräte investieren.

Zunehmend rücken neue Einsatzfelder in den Vordergrund, etwa die Alten- und Gesundheitsversorgung. Vernetzte Systeme können dabei unterstützen, Luftqualität, Schlafverhalten oder Stresslevel zu überwachen und so einen umfassenderen Ansatz für Sicherheit und Wohlbefinden bieten. Smart-Home-Technologie verbindet in diesem Szenario klassische Sicherheit mit Aspekten der Pflege und Gesundheitsprävention.

Weiterentwicklungen und Ausblick

Yale betont, dass erfolgreiche Smart-Home-Sicherheitslösungen in Zukunft vor allem den Alltag erleichtern und Kosten senken müssen. Das Unternehmen will diesen Anforderungen durch neue Entwicklungen in seiner Produktfamilie weiterhin gerecht werden.

Bildquellen:

  • VisorTech Tuerschlossantrieb TSZ-90: Pearl