Messeneuheit: FRITZ! will Heizkosten im Smart Home senken

Fritz!-Produkte in der Übersicht

Der Berliner Hersteller Fritz! stellt auf der Light + Building 2026 in Frankfurt mehrere neue Smart-Home-Lösungen vor. Im Mittelpunkt steht das neue Heizkörperthermostat FRITZ!Smart Thermo 303 sowie die Integration des Smart-Home-Standards Matter in ausgewählte Router des Unternehmens. Ziel ist es, die Energieeffizienz im Haushalt zu verbessern und gleichzeitig die Interoperabilität zwischen verschiedenen Smart-Home-Systemen zu erhöhen.  

Kompakter Thermostat für schwer zugängliche Heizkörper

Mit dem neuen FRITZ!Smart Thermo 303 erweitert AVM sein Portfolio für smarte Heizungssteuerung. Das Gerät wurde kompakter konstruiert als frühere Modelle und soll sich dadurch auch an Heizkörpern mit schwer erreichbaren Ventilen montieren lassen.  

Das Thermostat integriert sich vollständig in das FRITZ-Smart-Home-Ökosystem und lässt sich über die Benutzeroberfläche der FRITZ!Box, die App FRITZ!App Smart Home oder kompatible DECT-Geräte steuern. Zu den wichtigsten Funktionen gehören unter anderem:

  • Wochenzeitpläne mit mehreren Schaltpunkten pro Tag
  • automatische Fenster-offen-Erkennung
  • Temperatur-Feineinstellung über Offset
  • Frost- und Kalkschutzfunktionen
  • Manipulations- bzw. Demontageschutz

Der Hersteller positioniert das Gerät vor allem als Baustein für energieeffizientes Heizen im Smart Home. Automatisierte Heizprofile sollen den Energieverbrauch reduzieren, ohne den Komfort zu beeinträchtigen.  

FRITZ!Box wird Matter-Zentrale

in Kombinataion dazu arbeitet Fritz! an der Integration des herstellerübergreifenden Standards Matter für die FRITZ!Box 5690 Pro. Die Funktion soll zunächst über ein experimentelles FRITZ!-Labor-Update bereitgestellt werden.  

Mit Matter können Geräte unterschiedlicher Hersteller in einem gemeinsamen Smart-Home-Netzwerk kommunizieren. Dadurch lassen sich FRITZ-Produkte künftig einfacher mit Plattformen wie Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa verbinden.  

Fokus auf Energieeffizienz

Neben Thermostat und Matter-Integration zeigt Fritz! auf der Messe weitere Lösungen zur Energieüberwachung, etwa smarte Steckdosen und Stromsensoren für das FRITZ-Smart-Home-System. Die FRITZ!Box fungiert dabei als zentrale Plattform für Internet, Heimnetz und Smart-Home-Steuerung.  

Einen konkreten Marktstart oder Preis für das neue Thermostat hat der Hersteller bislang noch nicht genannt. 

Bildquellen:

  • FRITZ_Light_Building_2026: © FRITZ! GmbH