
Auf der CES 2026 in Las Vegas präsentiert Bosch neue Entwicklungen an der Schnittstelle von Software und Hardware. Im Mittelpunkt stehen Anwendungen für Mobilität, industrielle Fertigung und Alltagsgeräte.
Nach Angaben von Bosch sollen Software und digitale Services bis Anfang der 2030er Jahre einen Umsatz von mehr als sechs Milliarden Euro erreichen, rund zwei Drittel davon im Bereich Mobilität. Parallel dazu plant das Unternehmen Investitionen von mehr als 2,5 Milliarden Euro in künstliche Intelligenz bis Ende 2027.
Softwarebasierte Funktionen im Fahrzeug
Ein Schwerpunkt der Messepräsentation liegt auf softwaredefinierten Fahrzeugfunktionen. Bosch zeigt ein KI-gestütztes Cockpitsystem, das personalisierte Einstellungen ermöglicht und Sprache sowie visuelle Informationen kombiniert.
Fahrdynamik und Sensorik
Mit der Software „Vehicle Motion Management“ werden Fahrdynamiksysteme zentral koordiniert. Ergänzend dazu stellt Bosch den neuen Radarsensor „Radar Gen 7 Premium“ vor, der Assistenzsysteme durch höhere Reichweite und Genauigkeit unterstützen soll.
Industrie, Sicherheit und KI
Gemeinsam mit Microsoft arbeitet Bosch an der Weiterentwicklung von „Manufacturing Co-Intelligence®“, um Produktionsprozesse mithilfe agentischer KI effizienter zu gestalten. Zudem zeigt das Unternehmen Lösungen zur digitalen Produktidentifikation und neue MEMS-Sensoren mit integrierter KI.
Technologieakzeptanz im Fokus
Laut Bosch Tech Compass betrachten 70 Prozent der Befragten künstliche Intelligenz als entscheidend für die Zukunft. Gleichzeitig wünschen sich viele Menschen eine bewusste Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Folgen technologischer Entwicklungen.
Bildquellen:
- Bosch_AI-Agent: © Robert Bosch GmbH












